Ein KI-Werbefilm kostet im Einstieg zwischen 2.000 und 5.000 €. Ein Content-Paket mit rund 15 kurzen Ad-Videos startet bei ca. 2.500 €. Kommt ein Realdreh dazu, landest Du eher zwischen 5.000 und 10.000 €. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Deliverables, die Korrekturrunden und die Frage, ob vor Ort gedreht wird. Länge und Anzahl der Szenen kommen dazu.
KI-Video spart Dir Set, Crew und Reisen. Es spart Dir nicht den Anspruch an den Film. Deshalb lässt sich der Preis nicht pro Sekunde rechnen.
Hier siehst Du, was Du in welcher Preisklasse bekommst, wo das Geld hingeht und woran Projekte teurer werden.
Das bekommst Du für 2.000 bis 5.000 €
Im Einstieg hast Du zwei sinnvolle Wege.
- Imagefilm mit Cutdowns: ein Film, der Deine Marke erzählt, plus ein paar abgeleitete Versionen. Zum Beispiel ein vertikaler Cut oder ein kurzer, trailerartiger Schnitt, den Du direkt als Anzeige schalten kannst.
- Content-Paket für rund 2.500 €: UGC-Ads oder Ad-Creatives. Typisch sind etwa 15 Videos mit je 15 bis 30 Sekunden, je nach Aufwand und Motion Graphics zwischen 10 und 20. Eine Korrekturschleife ist enthalten.
Nicht enthalten ist in dieser Preisklasse ein Dreh vor Ort. Sobald jemand vor die Kamera muss, etwa für ein Interview, ändert sich der Preis deutlich.
Was zwischen 5.000 und 10.000 € dazukommt
Ab 5.000 € bekommst Du meist mehr Deliverables oder eine hybride Produktion: ein Teil KI, ein Teil gedreht vor Ort. Hybrid ist deutlich aufwendiger. Es kommen VFX, Greenscreen, Locations, Equipment-Miete, mehr Crew, Reisen und Versicherungen dazu. Dafür bekommst Du mehr Material und höhere Qualität für Dein Geld.
Ein Rechenbeispiel: Du buchst einen Imagefilm für rund 5.000 €. Am selben Tag drehen wir vor Ort ein Testimonial und ein paar Ads, bei denen wir die Performance teilweise real filmen. Zusammen landest Du bei etwa 10.000 €.
Wohin das Geld bei einem KI-Spot wirklich geht
Viele erwarten, dass die Kosten im Generieren stecken. Die meiste Zeit fließt aber in Schnitt, Sounddesign und Color Grading. Also genau in das, was einen Spot nach Film aussehen und klingen lässt. Davor stehen Skript und Look-Entwicklung.
Beim Realdreh verteilt sich das Budget anders: Crew, Equipment, Verpflegung, Anreise und manchmal Übernachtungen. Die Postproduktion kommt danach trotzdem noch obendrauf, samt Korrekturschleife. Bei KI fällt der Aufbau vor Ort weg. Schnitt, Sound und Grading bleiben.
Was KI-Projekte teurer macht, als Kunden erwarten
Zwei Dinge treiben den Preis immer wieder nach oben.
- Korrekturrunden. Eine Änderung ist nie nur ein neuer Shot. Sie zieht sich durch Schnitt, Sound und Grading. Wer in fünf Runden jeweils nur eine Kleinigkeit ändert, bezahlt am Ende einen anderen Film als den bestellten.
- Die Zahl der Deliverables. Ein Hero-Film ist ein Projekt. Ein Hero-Film plus sechs Cutdowns in verschiedenen Formaten ist ein anderes. Jedes Format will geschnitten, vertont und geprüft werden.
So hältst Du die Kosten im Griff: Skript und Look vorab freigeben, Feedback pro Runde bündeln und vorher festlegen, welche Formate Du wirklich brauchst.
So liest Du ein Angebot
Vier Fragen, die jedes Angebot für einen KI-Werbefilm beantworten sollte:
- Wie viele Videos und Formate sind enthalten?
- Wie viele Korrekturschleifen sind inklusive?
- Ist ein Dreh vor Ort dabei, und was kostet er?
- Welche Nutzungsrechte bekommst Du? Bei uns sind volle Nutzungsrechte für Paid, Organic, Sales und interne Nutzung inklusive.
Ein Angebot, das diese Punkte offen lässt, wird später teurer. Das gilt für jeden Anbieter.
Häufige Fragen
Was kostet ein KI-Werbefilm?
Im Einstieg zwischen 2.000 und 5.000 €. Ein Content-Paket mit rund 15 kurzen Videos startet bei ca. 2.500 €, hybride Produktionen mit Dreh vor Ort liegen eher zwischen 5.000 und 10.000 €. Ein konkretes Festpreisangebot gibt es nach einem 30-minütigen Call.
Ist ein KI-Werbefilm günstiger als ein Realdreh?
In der Regel ja, weil Set, Crew und Reisen wegfallen. Schnitt, Sounddesign und Grading kosten aber bei KI genauso Zeit wie bei jedem anderen Film.
Was ist im Content-Paket für rund 2.500 € enthalten?
Etwa 15 Videos mit je 15 bis 30 Sekunden als UGC-Ads oder Ad-Creatives und eine Korrekturschleife. Ein Dreh vor Ort ist nicht enthalten.
Was kostet es, wenn ich einen Dreh vor Ort brauche?
Dann wird es deutlich teurer: mehr Crew, Equipment, Verpflegung, Anreise und gegebenenfalls Übernachtungen, dazu Postproduktion und Korrekturschleife. Hybride Produktionen kombinieren KI und Realdreh sinnvoll.
Wie vermeide ich, dass es teurer wird als geplant?
Skript und Look vorab freigeben, Feedback pro Runde bündeln und vorher festlegen, welche Formate Du brauchst.